Die Idee der Freiheit und die tatsÀchliche Erfahrung eines Neuanfangs.

„Der Sinn von Revolution ist die Verwirklichung einer der grĂ¶ĂŸten und grundlegendsten menschlichen Potenziale, nĂ€mlich die unvergleichliche Erfahrung, frei zu sein fĂŒr einen Neuanfang, woraus der Stolz erwĂ€chst, die Welt fĂŒr ein Novus Ordo Saeclorum geöffnet zu haben.“ (H. Arendt)

Die potenzielle Rettung der Welt lĂ€sst sich nach wie vor wohl nur darin begrĂŒnden, dass die menschliche Gattung sich immer wieder erneuern kann. Was die Erfahrung eines freien Lebens fĂŒr den individuellen Menschen bedeutet, verdichtet sich vielleicht im Geheimnis des Zusammenlebens.

„Frei zu sein“ ist eine Voraussetzung dafĂŒr, dass die menschliche Gabe etwas Neues zu erschaffen, ĂŒberhaupt in Bewegung kommt. Die FĂ€higkeit sich frei zu fĂŒhlen, frei zu denken, zu handeln, zu agieren, wĂ€re also eine Grundvoraussetzung fĂŒr das tĂ€gliche AnfĂ€ngerglĂŒck. ÜberlĂ€sst man diese „Neugeburten“ dem Marktabsolutismus, erhöht sich automatisch die Sterblichkeitsrate der Freiheit.

Offen zu bleiben fĂŒr Innovationen, die sich nicht den Experten des Marktes unterordnen, ist eine notwendige Absicht. Die P49R fordert in der nĂ€chsten REVOLUTIONSBERATUNGSSTELLE #5 zum Widerstand gegen die Expertenmacht auf.

(Cutting: Frank Campoi)